top of page

 

 

Wer Leder, Schuhe oder Lederwaren in EU-nahe Lieferketten liefert, muss künftig nicht nur hochwertige Produkte liefern — sondern belastbare Daten zu Materialien, Chemikalien, Lieferketten und Nachweisen.

Unternehmen der Leder-, Schuh- und Lederwarenindustrie stehen zunehmend vor der Herausforderung, dass Kunden, Importeure, Markenhersteller, Einzelhändler, Banken und Geschäftspartner nicht mehr ausschließlich auf Qualität, Design, Preis und Lieferfähigkeit achten. Immer wichtiger wird die Fähigkeit, Materialien, eingesetzte Chemikalien, Produktionsprozesse, Lieferketten sowie relevante Produkt- und Nachhaltigkeitsinformationen nachvollziehbar bereitzustellen.

Das betrifft nicht nur Gerbereien oder Schuhhersteller. Auch Produzenten von Taschen, Gürteln, Geldbörsen, Handschuhen, Reisegepäck und weiteren Lederwaren werden zunehmend Teil einer Lieferkette, in der strukturierte Informationen über Materialien, Herkunft und Produktdaten eine immer größere Rolle spielen.

Die Anforderungen entstehen nicht durch ein einzelnes Gesetz. Sie entwickeln sich schrittweise durch internationale Lieferketten, Produkttransparenz, Chemikalienmanagement, Kreislaufwirtschaft, Green-Claims-Risiken sowie steigende Anforderungen an Material-, Produkt- und Nachweisdaten.

Was künftig wichtiger wird

Material- und Produktdaten

Materialzusammensetzung, Lederarten, alternative Materialien, Komponenten, Stücklisten, Produktvarianten, Chargen, technische Spezifikationen und Produktidentifikation.

Chemikalien und Produktionsinformationen

Informationen über Gerbverfahren, Farbstoffe, Beschichtungen, Klebstoffe, Imprägnierungen sowie weitere eingesetzte Chemikalien und Produktionsprozesse.

Energie- und Umweltdaten

Energieverbrauch, Wasserverbrauch, Prozessdaten, Emissionen sowie Informationen über ressourcenschonende Produktionsverfahren.

Carbon- und Produktdaten

Product Carbon Footprint (PCF), Life Cycle Assessment (LCA), produktbezogene Emissionsdaten sowie weitere Informationen, die für Nachhaltigkeitsbewertungen oder Kundenanfragen relevant sein können.

Lieferkette und Herkunft

Herkunft der Materialien, Lieferanten, Vorlieferanten, Produktionsstandorte, Transportwege sowie nachvollziehbare Rückverfolgbarkeit entlang der Lieferkette.

Kreislaufwirtschaft und Materialeinsatz

Recyclingmaterialien, wiederverwendbare Komponenten, Materialeffizienz sowie Informationen über den Einsatz alternativer oder recycelter Materialien.

Green-Claims-Belege

Aussagen wie „nachhaltig“, „CO₂-reduziert“, „recyclingfähig“, „ressourcenschonend“, „veganes Leder“, „biobasiert“ oder ähnliche Umweltversprechen sollten durch nachvollziehbare Daten und belastbare Nachweise gestützt werden.

Warum das jetzt relevant wird

Internationale Lieferketten entwickeln sich zunehmend in Richtung transparenter Material-, Produkt- und Nachhaltigkeitsinformationen. Unternehmen außerhalb der Europäischen Union, die Leder, Schuhe oder Lederwaren in europäische Lieferketten liefern, werden deshalb immer häufiger mit Anforderungen konfrontiert, die über klassische Qualitäts- und Produktnachweise hinausgehen.

Neue Entwicklungen rund um Produkttransparenz, Kreislaufwirtschaft, Chemikalienmanagement und Nachhaltigkeitsinformationen führen dazu, dass strukturierte Daten für Markenhersteller, Importeure, Einzelhändler, Banken und Geschäftspartner immer wichtiger werden.

Nicht jedes Unternehmen ist heute unmittelbar von jeder einzelnen Anforderung betroffen. Viele Entwicklungen wirken jedoch schrittweise über Kundenanforderungen, internationale Lieferketten, Finanzierungen, Ausschreibungen und externe Prüfprozesse.

Für Unternehmen, die Leder, Schuhe oder Lederwaren in die Europäische Union exportieren oder Teil europäischer Lieferketten sind, wird deshalb zunehmend entscheidend, ihre Material-, Produkt-, Chemikalien- und Lieferkettendaten frühzeitig nachvollziehbar zu strukturieren.

Was passiert, wenn Daten fehlen

Fehlende Daten bedeuten nicht automatisch, dass ein Unternehmen sofort aus einem Markt ausgeschlossen wird. Das wäre zu pauschal.

Das Risiko entsteht schrittweise:

  • Kundenanfragen dauern länger.

  • Material- und Produktinformationen müssen nachträglich zusammengestellt werden.

  • Chemikalieninformationen sind unvollständig.

  • Lieferketten- und Herkunftsnachweise bleiben lückenhaft.

  • Carbon-Footprint- oder Nachhaltigkeitsbewertungen beginnen mit Datenlücken.

  • Green Claims werden angreifbarer.

  • Banken und Geschäftspartner stellen mehr Rückfragen.

  • Externe Prüfungen oder Assessments benötigen zusätzlichen Klärungsaufwand.

  • Das Unternehmen wirkt weniger vorbereitet als Wettbewerber.

Oft ist nicht das Produkt das Problem, sondern die fehlende Nachweisstruktur.

Was CLIMATE LEDGERstrukturiert

CLIMATE LEDGER™ ordnet die Daten, Dokumente und Nachweise, die für Unternehmen der Leder-, Schuh- und Lederwarenindustrie zunehmend relevant werden.

Dazu gehören:

  • Material- und Produktdaten

  • Chemikalien- und Produktionsinformationen

  • Energie- und Umweltdaten

  • Lieferanten- und Herkunftsnachweise

  • Carbon-, PCF- und LCA-Grundlagen

  • Produkt- und Chargendaten

  • Prüfberichte und technische Dokumentationen

  • Konformitätsunterlagen

  • Green-Claims-Belege

  • Daten für ESG, Kundenanfragen und externe Prüfprozesse

Das Unternehmen sieht dadurch klarer:

  • Was ist vorhanden?

  • Was fehlt?

  • Was ist kritisch?

  • Was sollte zuerst vorbereitet werden?

Leder, Schuhe & Lederwaren

Sie müssen nicht heute schon alle Daten und Nachweise vollständig vorbereitet haben. Entscheidend ist, zu wissen, welche Informationen bereits vorhanden sind, welche noch fehlen und welche Daten für Ihre Kunden, Projekte oder künftige Anforderungen relevant werden können.

Wir helfen Ihnen dabei, Ihre Daten, Dokumente und Nachweise übersichtlich zu strukturieren – damit Sie gut vorbereitet sind, bevor sie benötigt werden.

bottom of page