Wer Produkte in die Europäische Union exportiert, exportiert nicht nur seine Ware — sondern auch deren Verpackung und die dazugehörigen Material-, Recycling- und Nachweisdaten.
Verpackungen werden zunehmend zu einem eigenständigen Bestandteil internationaler Produkt- und Lieferketten. Kunden, Importeure, Banken, Förderstellen und Prüfer interessieren sich nicht mehr nur für das eigentliche Produkt. Auch Verpackungsmaterialien, Recyclingfähigkeit, Rezyklatanteile, Materialkombinationen und nachvollziehbare Nachweise gewinnen zunehmend an Bedeutung.
Davon betroffen sind nicht nur Verpackungshersteller. Auch Lebensmittel-, Getränke-, Pharma-, Kosmetik-, Textil-, Chemie-, Automotive-, Elektronik-, Maschinenbau- und Konsumgüterunternehmen sowie Händler und Exporteure werden Teil dieser Datenkette, sobald sie ihre Produkte in Verpackungen auf internationale oder europäische Märkte liefern.
Die Anforderungen entstehen nicht durch ein einzelnes Gesetz. Sie entwickeln sich schrittweise durch Kreislaufwirtschaft, Verpackungsanforderungen, Produktdaten, Lieferkettenanforderungen, Green-Claims-Risiken und neue Anforderungen an Material-, Recycling- und Nachweisdaten.
Was künftig wichtiger wird
Verpackungs- und Materialdaten
Materialarten, Monomaterialien, Verbundmaterialien, Verpackungsgewichte, Materialzusammensetzungen, Verpackungskomponenten und Produktzuordnungen.
Verpackungssysteme
Primär-, Sekundär- und Transportverpackungen, Etiketten, Verschlüsse, Klebstoffe, Druckfarben, Folien, Barriereeigenschaften sowie die Funktion der Verpackung innerhalb des gesamten Produktsystems.
Recycling- und Kreislaufdaten
Recyclingfähigkeit, Rezyklatanteile, Wiederverwendbarkeit, Materialkreisläufe, Ressourceneffizienz und Nachweise über den Einsatz recycelter Materialien.
Lieferkette und Herkunft
Herkunft der Verpackungsmaterialien, Lieferanten, Vorlieferanten, Materialnachweise, Transportwege und Rückverfolgbarkeit.
Produkt- und Verpackungsbeziehung
Verpackungen werden zunehmend als Bestandteil des gesamten Produktdatensatzes betrachtet. Produkt- und Verpackungsinformationen müssen deshalb immer häufiger gemeinsam bereitgestellt werden.
Verpackungs- und Umweltdaten
Verpackungsgewichte, Materialeinsatz, Ressourceneffizienz sowie produktbezogene Umweltinformationen gewinnen für viele Unternehmen an Bedeutung.
Green-Claims-Belege
Aussagen wie „recycelbar“, „aus Recyclingmaterial“, „plastikfrei“, „biobasiert“, „kompostierbar“, „umweltfreundlich“ oder „nachhaltig“ müssen durch belastbare Daten und nachvollziehbare Nachweise abgesichert sein.
Warum das jetzt relevant wird
Internationale Märkte entwickeln sich zunehmend in Richtung transparenter Verpackungs-, Material- und Recyclingdaten. Unternehmen außerhalb der Europäischen Union, die verpackte Produkte in europäische Lieferketten liefern, werden deshalb immer häufiger mit Anforderungen konfrontiert, die über klassische Produktinformationen hinausgehen.
Neue Entwicklungen rund um Verpackungen, Kreislaufwirtschaft, Materialtransparenz, Produktinformationen und internationale Lieferketten führen dazu, dass strukturierte Verpackungsdaten für Kunden, Importeure, Banken und Projektpartner immer wichtiger werden.
Nicht jedes Unternehmen ist heute unmittelbar von jeder einzelnen Anforderung betroffen. Viele Entwicklungen wirken jedoch schrittweise über Kundenanforderungen, internationale Lieferketten, Finanzierungen, Ausschreibungen und externe Prüfprozesse.
Für Unternehmen, die Produkte in die Europäische Union exportieren, wird deshalb entscheidend, Verpackungs-, Material- und Recyclingdaten frühzeitig nachvollziehbar zu strukturieren.
Was passiert, wenn Daten fehlen
Fehlende Daten bedeuten nicht automatisch, dass ein Unternehmen sofort aus einem Markt ausgeschlossen wird. Das wäre zu pauschal.
Das Risiko entsteht schrittweise:
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Kundenanfragen dauern länger.
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Verpackungs- und Materialnachweise werden aufwendiger.
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Recycling- und Rezyklatnachweise sind nicht vollständig verfügbar.
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Produkt- und Verpackungsdaten müssen nachträglich zusammengestellt werden.
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Lieferketten- und Herkunftsnachweise bleiben unvollständig.
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Green Claims werden angreifbarer.
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Banken und Förderstellen stellen mehr Rückfragen.
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Externe Prüfungen oder Assessments benötigen zusätzlichen Klärungsaufwand.
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Das Unternehmen wirkt weniger vorbereitet als Wettbewerber.
Oft ist nicht das Produkt das Problem, sondern die fehlende Nachweisstruktur der Verpackung.
Was CLIMATE LEDGER™ strukturiert
CLIMATE LEDGER™ ordnet die Daten, Dokumente und Nachweise, die für Verpackungen und Verpackungssysteme zunehmend relevant werden.
Dazu gehören:
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Verpackungs- und Materialdaten
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Verpackungssysteme und Verpackungskomponenten
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Lieferanten- und Herkunftsnachweise
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Recycling- und Rezyklatdaten
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Produkt- und Verpackungsinformationen
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Prüfberichte und technische Dokumentationen
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Konformitätsunterlagen
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Green-Claims-Belege
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Daten für Kundenanfragen und externe Prüfprozesse
Das Unternehmen sieht dadurch klarer:
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Was ist vorhanden?
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Was fehlt?
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Was ist kritisch?
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Was sollte zuerst vorbereitet werden?
Verpackungen & Verpackungssysteme
Sie müssen nicht heute schon alle Daten und Nachweise vollständig vorbereitet haben. Entscheidend ist, zu wissen, welche Informationen bereits vorhanden sind, welche noch fehlen und welche Daten für Ihre Kunden, Projekte oder künftige Anforderungen relevant werden können.
Wir helfen Ihnen dabei, Ihre Daten, Dokumente und Nachweise übersichtlich zu strukturieren – damit Sie gut vorbereitet sind, bevor sie benötigt werden.
