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Wer Lebensmittel oder Getränke in EU-nahe Lieferketten liefert, muss künftig nicht nur Produkte liefern — sondern belastbare Daten zu Herkunft, Zutaten, Verpackung, Energie und Nachweisen.

Lebensmittelunternehmen stehen zunehmend unter Druck, weil Kunden, Importeure, Einzelhandel, Banken, Förderstellen und Prüfer nicht mehr nur nach Qualität, Preis und Lieferfähigkeit fragen. Immer wichtiger wird, ob ein Unternehmen seine Produkt-, Herkunfts-, Verpackungs-, Energie-, Lieferketten- und Nachweisdaten nachvollziehbar bereitstellen kann.

Das betrifft nicht nur große Lebensmittelhersteller. Auch Verarbeiter, Molkereien, Fleisch- und Fischverarbeiter, Getränkehersteller, Bäckereien, Tiefkühlproduzenten, Konservenhersteller, Gewürzhersteller, Abfüller, Händler und Exporteure werden Teil dieser Datenkette, sobald sie an größere Kunden oder exportorientierte Lieferketten liefern.

Die Anforderungen entstehen nicht durch ein einzelnes Gesetz. Sie entwickeln sich schrittweise durch Anforderungen an Rückverfolgbarkeit, Verpackungen, Lebensmittelsicherheit, Lieferketten, Kreislaufwirtschaft, Green Claims sowie neue Anforderungen an Produkt-, Herkunfts- und Nachweisdaten.

Was künftig wichtiger wird

Produkt- und Herkunftsdaten

Produktidentifikation, Zutaten, Rezepturen, Herkunft der Rohstoffe, Chargen, Produktionsstandorte, Rückverfolgbarkeit und Produktinformationen.

Produktions- und Prozessdaten

Produktionsverfahren, Produktionsmengen, Hygienekonzepte, Prozessinformationen, Qualitätskontrollen sowie produktionsbezogene Kennzahlen.

Energie- und Verbrauchsdaten

Strom, Erdgas, Dampf, Kühlung, Wasserverbrauch, Energieverbrauch pro Tonne Produkt, Scope-1- und Scope-2-Daten sowie relevante Scope-3-Strukturen.

Lieferkette und Rückverfolgbarkeit

Lieferanten, Vorlieferanten, Rohstoffherkunft, Transportwege, Kühlketten, Lagerung sowie nachvollziehbare Herkunfts- und Lieferantennachweise.

Verpackungen und Verpackungssysteme

Verpackungsmaterialien, Lebensmittelkontaktmaterialien, Recyclingfähigkeit, Rezyklatanteile, Verpackungsgewichte, Kennzeichnungen und Nachweise zu Verpackungssystemen.

Lebensmittelsicherheit und Qualitätsnachweise

Produktprüfungen, Laboranalysen, HACCP-Unterlagen, Qualitätsnachweise, Produktspezifikationen sowie Dokumentationen zur Lebensmittelsicherheit.

Green-Claims-Belege

Aussagen wie „nachhaltig“, „natürlich“, „regional“, „CO₂-reduziert“, „umweltfreundlich“, „ressourcenschonend“ oder „klimafreundlich“ müssen durch belastbare Daten und nachvollziehbare Nachweise abgesichert sein.

Warum das jetzt relevant wird

Internationale Lebensmittelmärkte entwickeln sich zunehmend in Richtung transparenter Produkt-, Herkunfts-, Verpackungs- und Lieferkettendaten. Unternehmen außerhalb der Europäischen Union, die Lebensmittel oder Getränke in europäische Lieferketten liefern, werden deshalb immer häufiger mit Anforderungen konfrontiert, die über klassische Qualitäts- und Sicherheitsnachweise hinausgehen.

Neue Entwicklungen rund um Rückverfolgbarkeit, Verpackungen, Produktinformationen, Nachhaltigkeit, Lieferketten und internationale Handelsanforderungen führen dazu, dass strukturierte Daten für Kunden, Importeure, Einzelhandel, Banken und Projektpartner immer wichtiger werden.

Nicht jedes Unternehmen ist heute unmittelbar von jeder einzelnen Anforderung betroffen. Viele Entwicklungen wirken jedoch schrittweise über Kundenanforderungen, internationale Lieferketten, Finanzierungen, Ausschreibungen und externe Prüfprozesse.

Für Unternehmen, die Lebensmittel oder Getränke in die Europäische Union exportieren oder Teil europäischer Lieferketten sind, wird deshalb entscheidend, ihre Produkt-, Herkunfts-, Verpackungs- und Nachweisdaten frühzeitig nachvollziehbar zu strukturieren.

Was passiert, wenn Daten fehlen

Fehlende Daten bedeuten nicht automatisch, dass ein Unternehmen sofort aus einem Markt ausgeschlossen wird. Das wäre zu pauschal.

Das Risiko entsteht schrittweise:

  • Kundenanfragen dauern länger.

  • Produkt- und Herkunftsnachweise werden aufwendiger.

  • Verpackungs- und Lieferketteninformationen sind nicht vollständig verfügbar.

  • Produkt- und Nachhaltigkeitsdaten müssen nachträglich zusammengestellt werden.

  • Rückverfolgbarkeit und Dokumentationen bleiben unvollständig.

  • Green Claims werden angreifbarer.

  • Banken und Förderstellen stellen mehr Rückfragen.

  • Externe Prüfungen oder Assessments benötigen zusätzlichen Klärungsaufwand.

  • Das Unternehmen wirkt weniger vorbereitet als Wettbewerber.

Oft ist nicht das Lebensmittel das Problem, sondern die fehlende Nachweisstruktur.

Was CLIMATE LEDGER™ strukturiert

CLIMATE LEDGER™ ordnet die Daten, Dokumente und Nachweise, die für Lebensmittelunternehmen zunehmend relevant werden.

Dazu gehören:

  • Produkt- und Herkunftsdaten

  • Produktions- und Prozessdaten

  • Energie- und Verbrauchsdaten

  • Lieferanten- und Herkunftsnachweise

  • Verpackungen und Verpackungssysteme

  • Laborberichte und Qualitätsnachweise

  • HACCP- und produktspezifische Dokumentationen

  • Prüfberichte und Konformitätsunterlagen

  • Green-Claims-Belege

  • Daten für ESG, Kundenanfragen und externe Prüfprozesse

Das Unternehmen sieht dadurch klarer:

  • Was ist vorhanden?

  • Was fehlt?

  • Was ist kritisch?

  • Was sollte zuerst vorbereitet werden?

Lebensmittel & Lebensmittelverarbeitung

Sie müssen nicht heute schon alle Daten und Nachweise vollständig vorbereitet haben. Entscheidend ist, zu wissen, welche Informationen bereits vorhanden sind, welche noch fehlen und welche Daten für Ihre Kunden, Projekte oder künftige Anforderungen relevant werden können.

Wir helfen Ihnen dabei, Ihre Daten, Dokumente und Nachweise übersichtlich zu strukturieren – damit Sie gut vorbereitet sind, bevor sie benötigt werden.

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