top of page

Daten- und Nachweisaufbau für Export und Marktzugang

Bauen Sie eine dauerhaft nutzbare Daten-, Dokumenten- und Nachweisstruktur für Kundenanforderungen, Export, Import, Nachhaltigkeit und zukünftigen Marktzugang auf.

Viele Unternehmen bearbeiten Kundenanfragen, Exportprojekte und neue Marktanforderungen immer wieder als einzelne Vorgänge.

Produktdaten werden erneut gesucht. Lieferanten werden mehrfach nach denselben Informationen gefragt. Zertifikate liegen in verschiedenen Ordnern. Dokumentversionen sind nicht eindeutig. Verantwortlichkeiten werden für jede Anfrage neu geklärt.

Der CLIMATE LEDGER™ Daten- und Nachweisaufbau setzt dort an, wo einzelne Prüfungen enden.

Statt Informationen nur für einen einzelnen Fall zusammenzustellen, werden relevante Daten, Dokumente und Nachweise so miteinander verbunden, dass sie für weitere Kunden-, Export-, Import- und Marktanforderungen erneut genutzt werden können.

Die Grundstruktur lautet:

Produkt -> Material -> Lieferant -> Hersteller -> Produktionsstandort -> Herkunft -> Dokument -> Nachweis -> Gültigkeit  -> Anforderung -> Verantwortlichkeit -> Aktualisierung -> Wiederverwendung

So entsteht eine nachvollziehbare Arbeitsgrundlage, die mit dem tatsächlichen Bedarf des Unternehmens wachsen kann.

Ist das Ihre Situation?

Der Daten- und Nachweisaufbau ist besonders geeignet, wenn:

  • bei jeder Kundenanfrage dieselben Informationen erneut gesucht werden,

  • Produkt-, Material- und Lieferantendaten in verschiedenen Systemen oder Abteilungen liegen,

  • Zertifikate und Prüfberichte vorhanden, aber nicht eindeutig zugeordnet sind,

  • mehrere Versionen derselben Dokumente verwendet werden,

  • Kunden regelmäßig CO₂-, PCF-, LCA-, CBAM-/SKDM- oder Lieferketteninformationen verlangen,

  • Lieferanten wiederholt nach denselben Daten gefragt werden,

  • Hersteller, Produktionsstandorte oder Herkunftsländer nicht dauerhaft strukturiert erfasst sind,

  • fehlende Informationen erkannt, aber nicht systematisch weiterverfolgt werden,

  • Ergebnisse früherer Kunden- oder Exportprojekte kaum wiederverwendbar sind,

  • oder Sie aus einzelnen Prüfungen eine dauerhafte Arbeitsgrundlage entwickeln möchten.

Dieses Angebot richtet sich an Unternehmen, die nicht nur einzelne Informationslücken erkennen, sondern ihre relevante Daten- und Nachweisstruktur kontrolliert aufbauen und weiterverwenden möchten.

Welche Frage beantwortet der Daten- und Nachweisaufbau?

Im Mittelpunkt steht:

Wie bauen wir die benötigte Informationsstruktur so auf, dass Kunden-, Export-, Import-, Nachhaltigkeits- und Marktanforderungen künftig schneller und geordneter bearbeitet werden können?

Vor Beginn wird eindeutig festgelegt:

  • für welchen Zweck die Struktur benötigt wird,

  • welche Produkte und Materialien einbezogen werden,

  • welche Kunden und Zielmärkte relevant sind,

  • welche Lieferanten und Hersteller betrachtet werden,

  • welche Standorte dazugehören,

  • welche Daten und Dokumente erforderlich sind,

  • und welche Bereiche ausdrücklich nicht Bestandteil des Projekts sind.

Es wird nicht automatisch die gesamte Unternehmensorganisation oder IT-Landschaft neu aufgebaut.

Aufgebaut wird die Daten-, Dokumenten- und Nachweisstruktur für einen klar definierten Anwendungsbereich.

Warum vorhandene Informationen allein nicht ausreichen

Ein Unternehmen kann sehr viele Daten besitzen und trotzdem Schwierigkeiten haben, eine konkrete Kunden- oder Marktanforderung schnell zu beantworten.

Der Grund: Die Informationen sind häufig nicht miteinander verbunden.

Ein Produkt kann gleichzeitig verbunden sein mit:

  • mehreren Produktvarianten,

  • verschiedenen Materialien,

  • unterschiedlichen Lieferanten,

  • tatsächlichen Herstellern,

  • mehreren Produktionsstandorten,

  • Herkunftsländern,

  • Zertifikaten und Prüfberichten,

  • CO₂- und Emissionsdaten,

  • Recyclingnachweisen,

  • Kundenanforderungen,

  • Zielmärkten,

  • und verantwortlichen Fachpersonen.

Fehlt diese Zuordnung, muss der Zusammenhang bei jeder neuen Anfrage erneut rekonstruiert werden.

Dadurch entstehen beispielsweise:

  • doppelte Datensuche,

  • wiederholte Lieferantenanfragen,

  • unterschiedliche Produkt- und Materialbezeichnungen,

  • ungeklärte Hersteller- und Herkunftsinformationen,

  • veraltete oder falsch zugeordnete Dokumente,

  • fehlende Verantwortlichkeiten,

  • und unnötige Wiederholungsarbeit.

Der Daten- und Nachweisaufbau macht aus einzelnen Informationen eine verbundene und wiederverwendbare Struktur.

Welche Strukturen können aufgebaut werden?

Der konkrete Umfang richtet sich immer nach dem vereinbarten Anwendungsfall.

1. Produkt- und Materialstruktur

Produkte und Produktvarianten können mit den tatsächlich relevanten Materialien, Rohstoffen, Komponenten und Verpackungen verbunden werden.

Dadurch wird nachvollziehbar:

Welches Produkt enthält welches Material – und welche Daten und Nachweise gehören dazu?

Einbezogen werden können beispielsweise:

  • Produkte und Produktgruppen,

  • Produktvarianten,

  • interne und externe Produktnummern,

  • Materialien und Rohstoffe,

  • Komponenten,

  • Materialqualitäten,

  • Recycling- oder Rezyklatanteile,

  • und relevante Verpackungen.

2. Lieferanten-, Hersteller- und Herkunftsstruktur

Direkter Lieferant und tatsächlicher Hersteller werden getrennt erfasst.

Verbunden werden können:

Material -> Lieferant -> Hersteller -> Produktionsanlage -> Produktionsland -> Ursprungsland -> Lieferkettenstufe

Dadurch bleiben Hersteller, Produktionsstandort, Ursprung und Lieferland unterscheidbar.

Das ist besonders wichtig, wenn technische, emissionsbezogene oder herkunftsbezogene Informationen nicht beim direkten Vertragspartner entstehen.

3. Dokumenten- und Nachweisstruktur

Dokumente werden nicht nur gespeichert, sondern ihrem tatsächlichen Anwendungsbereich zugeordnet.

Erfasst werden können beispielsweise:

  • Dokumententyp,

  • Dokumentennummer,

  • Version,

  • Aussteller,

  • Datum,

  • Gültigkeitszeitraum,

  • Produktbezug,

  • Materialbezug,

  • Lieferantenbezug,

  • Herstellerbezug,

  • Standortbezug,

  • und Verantwortlichkeit.

Dadurch wird aus einer Dateisammlung ein nachvollziehbares Dokumenten- und Nachweisregister.

4. Kunden- und Marktanforderungen

Wiederkehrende Anforderungen können mit den benötigten Daten und Nachweisen verbunden werden.

Beispielsweise:

Kundenanforderung -> benötigter Datenpunkt -> betroffenes Produkt -> benötigter Nachweis -> vorhandener Stand -> Verantwortlichkeit

So muss bei einer ähnlichen Anfrage nicht jedes Mal neu ermittelt werden, wo die benötigten Informationen liegen.

5. CO₂-, Nachhaltigkeits- und Nachweisdaten

Je nach Anwendungsfall können auch:

  • CO₂- und Emissionsdaten,

  • Product Carbon Footprints,

  • Life Cycle Assessments,

  • CBAM-/SKDM-Informationen,

  • Recycling- und Rezyklatnachweise,

  • Herkunftsinformationen,

  • und Nachweise für Nachhaltigkeitsaussagen

strukturiert mit Produkten, Materialien, Standorten und Zeiträumen verbunden werden.

6. Verantwortlichkeiten, Versionen und Aktualisierung

Eine dauerhafte Struktur benötigt nicht nur Daten, sondern auch klare Zuständigkeiten.

Deshalb kann dokumentiert werden:

  • wer Informationen bereitstellt,

  • wer Lieferanten kontaktiert,

  • wer Dokumente verwaltet,

  • wer Aktualisierungen beschafft,

  • wer fachliche Inhalte prüft,

  • wer externe Antworten vorbereitet,

  • und wer eine finale Freigabe erteilt.

Zusätzlich kann sichtbar gemacht werden:

  • welche Dokumentversion aktuell ist,

  • welche Fassung historisch bleibt,

  • wann ein Nachweis abläuft,

  • wann eine Aktualisierung erforderlich ist,

  • und wer dafür verantwortlich ist.

Gezielte Nachforderungen statt immer neuer Lieferantenfragebögen

Fehlende Lieferanteninformationen können in einen strukturierten Nachforderungsprozess überführt werden.

Dabei wird festgehalten:

Was fehlt? -> Von wem wird es benötigt? -> Für welches Produkt oder Material? -> Für welchen Zeitraum? -> Bis wann?    -> Wer fordert es an? -> Wer prüft die Rückmeldung?

Dadurch können Lieferanten gezielter angesprochen werden.

Nicht jeder Lieferant muss zu jeder neuen Anforderung erneut vollständig befragt werden.

Was benötigen wir von Ihnen?

Zu Beginn wird der konkrete Aufbauzweck gemeinsam festgelegt.

Dafür sind zunächst grundlegende Informationen hilfreich, beispielsweise:

  • betroffene Produkte und Produktgruppen,

  • Materialien und Rohstoffe,

  • Lieferanten und Hersteller,

  • Produktionsstandorte,

  • Zielmärkte oder Kunden,

  • wiederkehrende Anforderungen,

  • vorhandene Systeme und Ablageorte,

  • bekannte Daten- oder Dokumentenlücken,

  • und interne Ansprechpartner.

Vorhandene Unterlagen können anschließend schrittweise einbezogen werden.

Das können beispielsweise Produkt- und Materialdaten, Stücklisten, Lieferantendokumente, Herkunftsnachweise, Zertifikate, Prüfberichte, CO₂-Daten, PCF-/LCA-Unterlagen, CBAM-/SKDM-Daten, Recyclingnachweise oder frühere Kundenfragebögen sein.

Die Unterlagen müssen nicht vollständig oder bereits geordnet sein.

Fehlende Informationen und unklare Zuordnungen werden als konkrete Aufbaupunkte sichtbar.

Was entsteht daraus?

Je nach vereinbartem Umfang kann eine wiederverwendbare Struktur entstehen für:

Produkte und Materialien

Welche Produkte, Varianten, Materialien und Rohstoffe miteinander verbunden sind.

Lieferanten und Hersteller

Wer liefert, wer tatsächlich produziert und welcher Produktionsstandort betroffen ist.

Dokumente und Nachweise

Welcher Nachweis zu welchem Produkt, Material, Hersteller, Standort und Zeitraum gehört.

Kunden- und Marktanforderungen

Welche Daten und Dokumente für wiederkehrende Kunden-, Export- oder Marktanforderungen benötigt werden.

Versionen und Gültigkeiten

Welche Unterlagen aktuell sind, wann sie überprüft oder ersetzt werden müssen und welche historischen Versionen bestehen.

Verantwortlichkeiten

Wer Informationen beschafft, pflegt, prüft, aktualisiert und für externe Übergaben vorbereitet.

Offene Punkte und Nachforderungen

Welche Informationen fehlen und bei welchem Lieferanten, Hersteller oder internen Fachbereich sie beschafft werden müssen.

Übergabestrukturen

Geordnete Informations- und Dokumentenpakete für interne Fachpersonen oder autorisierte externe Prüfer und Stellen.

Warum der Daten- und Nachweisaufbau wirtschaftlich sinnvoll ist

Der größte Nutzen entsteht durch Wiederverwendbarkeit.

Wenn Produkt-, Material-, Lieferanten-, Hersteller-, Standort- und Nachweisinformationen einmal sauber miteinander verbunden sind, können sie bei späteren Anfragen erneut verwendet und gezielt aktualisiert werden.

Das kann helfen:

  • wiederholte Datensuche zu reduzieren,

  • doppelte Lieferantenanfragen zu vermeiden,

  • Dokumente schneller zuzuordnen,

  • Verantwortlichkeiten dauerhaft sichtbar zu machen,

  • frühere Projektarbeit wiederzuverwenden,

  • neue Mitarbeiter schneller in bestehende Zusammenhänge einzuarbeiten,

  • externe Fachprüfungen besser vorzubereiten,

  • und neue Kunden- oder Marktanforderungen auf einer bestehenden Grundlage zu bearbeiten.

Der wirtschaftliche Nutzen liegt deshalb nicht darin, möglichst viele Daten zu sammeln.

Er liegt darin, relevante Informationen einmal nachvollziehbar zu strukturieren und anschließend kontrolliert wiederzuverwenden.

Vom einzelnen Check zur dauerhaften Arbeitsgrundlage

Ein einzelner Check beantwortet eine konkrete Frage.

Der Daten- und Nachweisaufbau geht einen Schritt weiter:

Er verbindet die Ergebnisse so, dass daraus eine wiederverwendbare Unternehmensgrundlage für weitere Kunden-, Export-, Import- und Marktzugangsfälle entstehen kann.

Damit beantwortet der Daten- und Nachweisaufbau langfristig vor allem:

Welche Informationen besitzen wir?
Zu welchem Produkt oder Material gehören sie?
Von welchem Lieferanten oder Hersteller stammen sie?
Welchen Standort und Zeitraum decken sie ab?
Welcher Nachweis trägt welche Anforderung?
Was fehlt noch?
Wer ist verantwortlich?
Wann muss etwas aktualisiert werden?
Und welche Informationen können bei der nächsten Anfrage wiederverwendet werden?

So entsteht aus einzelnen Dateien, Datenpunkten und Projektinformationen eine klare, pflegbare und wiederverwendbare Daten- und Nachweisstruktur für Export und internationalen Marktzugang.

ChatGPT Image 22. Aug. 2026, 00_10_21.png
bottom of page