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Export- und Marktzugangscheck für internationale Märkte

Prüfen Sie frühzeitig, ob Ihre Produkte, Lieferketten, Daten, Dokumente und Nachweise für einen geplanten Export, Import oder Markteintritt ausreichend vorbereitet sind.

Ein neuer Zielmarkt, ein internationaler Auftrag oder eine geplante Lieferung kann sich verzögern, wenn wichtige Produktdaten, Lieferanteninformationen oder Nachweise fehlen.

Häufig werden solche Lücken erst sichtbar, wenn ein Kunde zusätzliche Unterlagen verlangt, eine Lieferung vorbereitet wird, ein Vertrag kurz vor dem Abschluss steht oder externe Fachpersonen den Fall prüfen sollen.

Der CLIMATE LEDGER™ Export- und Marktzugangscheck betrachtet deshalb den konkreten Export-, Import- oder Markteintrittsfall und verbindet:

Produkt -> Materialien -> Lieferanten -> Hersteller -> Produktionsstandort -> Herkunft -> Zielland -> Marktanforderungen -> Dokumente und Nachweise -> offene Punkte -> nächste Schritte

So wird frühzeitig sichtbar, was bereits vorbereitet ist und was vor dem nächsten Schritt noch geklärt werden sollte.

Ist das Ihre Situation?

Der Export- und Marktzugangscheck ist besonders geeignet, wenn:

  • Sie ein Produkt in ein neues Land exportieren möchten.

  • Sie Materialien, Komponenten oder Waren aus einem anderen Land importieren.

  • ein neuer oder bestehender Kunde zusätzliche Produkt-, CO₂- oder Lieferkettendaten verlangt.

  • Sie nicht wissen, ob vorhandene Dokumente und Nachweise für den Zielmarkt ausreichen.

  • ein Produkt erstmals in der Europäischen Union oder einem anderen internationalen Markt angeboten werden soll.

  • Lieferanteninformationen fehlen oder nicht eindeutig zugeordnet sind.

  • Produkt-, Material- und Lieferantendaten in unterschiedlichen Abteilungen oder Systemen liegen.

  • Sie fehlende Informationen nicht erst kurz vor Lieferung oder Vertragsabschluss entdecken möchten.

Der Check eignet sich besonders für Hersteller, Zulieferer, Handels-, Export- und Importunternehmen sowie KMU mit internationalen Kunden und Lieferketten.

Welche Frage beantwortet der Check?

Im Mittelpunkt steht eine konkrete Frage:

Sind die benötigten Daten, Dokumente und Nachweise für unseren konkreten Export-, Import- oder Marktzugangsfall ausreichend vorbereitet?

Vor Beginn wird der Betrachtungsumfang eindeutig festgelegt.

Der Check kann sich beispielsweise beziehen auf:

  • ein einzelnes Produkt,

  • eine Produktgruppe,

  • ein Produktsortiment,

  • eine Materialgruppe,

  • ein Zielland oder einen regionalen Markt,

  • einen konkreten Kunden,

  • eine geplante Lieferung,

  • ein Importvorhaben,

  • ein Exportvorhaben,

  • oder einen neuen Markteintritt.

Es wird nicht pauschal das gesamte Unternehmen geprüft.

Betrachtet werden die Informationen und Nachweise, die für den konkret vereinbarten Produkt-, Kunden- und Marktzugangsfall relevant sind.

Was prüft der Export- und Marktzugangscheck?

1. Produkt und Zielmarkt zuordnen

Zunächst wird der konkrete Fall strukturiert.

Dabei werden unter anderem Produkt, Materialien, Lieferanten, Hersteller, Produktionsstandorte, Herkunft, Zielmarkt und geplanter Export- oder Importvorgang miteinander verbunden.

Damit entsteht eine eindeutige Grundlage für die weitere Prüfung.

2. Daten, Dokumente und Nachweise prüfen

Anschliessend wird betrachtet, welche Informationen für den konkreten Fall vorhanden sind.

Dazu können beispielsweise gehören:

  • Produkt- und Materialdaten,

  • technische Dokumentationen,

  • Lieferanten- und Herstellerinformationen,

  • Produktionsstandorte,

  • Herkunftsangaben,

  • Zertifikate und Prüfberichte,

  • CO₂- oder PCF-Daten,

  • Lieferketteninformationen,

  • Kundenunterlagen,

  • Export- und Importdokumente.

Dabei wird nicht nur geprüft, ob ein Dokument vorhanden ist, sondern auch, ob es dem richtigen Produkt, Standort, Lieferanten oder Zeitraum zugeordnet werden kann.

3. Lücken und Abhängigkeiten erkennen

Typischerweise fehlen nicht sämtliche Informationen.

Das eigentliche Problem besteht häufig darin, dass vorhandene Daten nicht eindeutig zusammenpassen.

Beispielsweise:

  • Ein Zertifikat gilt nur für einen bestimmten Produktionsstandort.

  • Ein Herkunftsnachweis ist nicht mehr aktuell.

  • CO₂-Daten lassen sich dem angefragten Produkt nicht eindeutig zuordnen.

  • Lieferanteninformationen fehlen für einzelne Materialien.

  • verschiedene Abteilungen verwenden unterschiedliche Dokumentenversionen.

  • Produkt-, Material- und Herstellerinformationen widersprechen sich.

Der Check macht solche Lücken und Abhängigkeiten sichtbar und zeigt, welche Lieferanten, Fachbereiche oder externen

Fachpersonen einbezogen werden müssen.

4. Nächste Schritte priorisieren

Offene Punkte werden in eine nachvollziehbare Bearbeitungsstruktur überführt.

So wird sichtbar:

Was ist vorhanden? -> Was fehlt? -> Woher wird die Information benötigt? -> Wer ist zuständig? -> Was kann den Export oder Markteintritt verzögern? -> Was sollte zuerst bearbeitet werden?

Was erhalten Sie?

Sie erhalten eine strukturierte Übersicht für den vereinbarten Export-, Import- oder Marktzugangsfall.

Vorbereitungsstatus

Welche wesentlichen Grundlagen sind bereits vorhanden und wo bestehen noch offene Punkte?

Produkt- und Marktzugangszuordnung

Welche Produkte, Materialien, Lieferanten, Hersteller, Standorte und Märkte gehören zum betrachteten Fall?

Daten-, Dokumenten- und Nachweisabgleich

Welche Informationen sind:

  • vorhanden,

  • teilweise vorhanden,

  • veraltet,

  • widersprüchlich,

  • nicht eindeutig zugeordnet,

  • oder noch fehlend?

Lieferanten- und Informationslücken

Welche Daten oder Nachweise müssen bei Lieferanten, Herstellern oder internen Fachbereichen nachgefordert werden?

Klärungs- und Widerspruchspunkte

Welche Informationen stimmen nicht überein oder benötigen zusätzliche Prüfung?

Priorisierte nächste Schritte

Welche Aufgaben sollten vor Lieferung, Vertragsabschluss, Import, Export oder Markteintritt zuerst bearbeitet werden?

Punkte für Fach- und Human Review

Welche offenen Fragen sollten vor einer externen Weitergabe oder geschäftlichen Entscheidung durch die zuständigen

internen oder externen Fachpersonen geprüft werden?

Warum eine frühzeitige Prüfung wirtschaftlich sinnvoll ist

Fehlende Marktzugangsinformationen verursachen nicht erst dann Aufwand, wenn ein Export tatsächlich scheitert.

Bereits vorher können zusätzliche Kosten entstehen, wenn Mitarbeitende Dokumente suchen, Lieferanten kurzfristig kontaktieren, verschiedene Abteilungen dieselben Informationen bearbeiten oder externe Spezialisten zunächst einen ungeordneten Fall rekonstruieren müssen.

Eine frühzeitige Prüfung kann deshalb helfen:

  • fehlende Informationen früher zu erkennen,

  • Lieferanten gezielter anzufragen,

  • doppelte Datensuche zu reduzieren,

  • Dokumente eindeutig Produkten und Standorten zuzuordnen,

  • Verantwortlichkeiten frühzeitig zu klären,

  • und externe Fachprüfungen besser vorzubereiten.

Der wirtschaftliche Nutzen liegt darin, mögliche Informations- und Nachweislücken zu erkennen, bevor sie unter Zeitdruck zu einem Problem für Lieferung, Vertrag oder Markteintritt werden.

Für wen ist der Export- und Marktzugangscheck geeignet?

Der Check richtet sich insbesondere an:

  • Hersteller und Zulieferer,

  • exportierende und importierende Unternehmen,

  • Rohstoff- und Materialunternehmen,

  • Handelsunternehmen,

  • Unternehmen ausserhalb der EU mit europäischen Kunden,

  • Unternehmen mit internationalen Lieferketten,

  • kleine und mittlere Unternehmen,

  • und Unternehmen vor einem neuen internationalen Markteintritt.

Typische Ansprechpartner sind Geschäftsleitung, Export und Import, Vertrieb, Einkauf, Supply Chain, Produktmanagement, Qualitätsmanagement, Nachhaltigkeit, Produktion, Dokumentenmanagement sowie Legal und Compliance.

Vor dem Markteintritt wissen, was noch fehlt

Der Export- und Marktzugangscheck beantwortet am Ende vor allem:

Was wollen wir exportieren oder importieren?
Welcher Markt ist betroffen?
Welche Daten und Dokumente benötigen wir?
Was besitzen wir bereits?
Was ist nicht eindeutig zugeordnet?
Welche Informationen fehlen?
Welche Lieferanten oder Fachbereiche müssen eingebunden werden?
Welche Punkte können das Vorhaben verzögern?
Und was sollte als Nächstes vorbereitet werden?

So entsteht aus verstreuten Produkt-, Lieferanten- und Marktzugangsinformationen eine klare Arbeitsgrundlage für den nächsten Schritt im internationalen Geschäft.

Containerschiff beim Anlegen an einem Containerhafen für den internationalen Waren- und Güterverkehr
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